AREAONE - Einzelhandel und Hotelanlage,
Berlin
Neubau
Planung 2004/2005
Baukosten: 55,0 Mio Eur
Bauherr: Kaphag

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Die herausragende städtebauliche Exposition und der festgesetzte
Bebauungsplan sind die festen Fundamente des vorliegenden Entwurfes. Im
Zuge eines Bieterverfahrens wurde das Projekt und das Nutzungskonzept
von der Stadt Berlin (ses und Senat) im September 2004 als Siegerprojekt
empfohlen. Bereits im Dezember 2004 liegt eine positiv beantwortete Bauvoranfrage
vor.
Städtebauliche Voraussetzung
Wie in anderen europäischen Metropolen werden auch in Berlin ehemals
industriell genutzte Areale einer neuen Nutzung zugeführt. Das ehemalige
Schlachthofareal ist eines der grössten zusammenhängenden Gebiete
in solch dichter Citylage.
Die existierenden Backsteinhallen sollen in die zukünftige Nutzung
integriert werden und so in Zukunft sowohl als Aussenraum als auch als
Innenraum nutzbar und erlebbar gemacht werden.
Als Kopf des gesamten Entwicklungsgebietes bildet das Projekt zusammen
mit den weitläufigen Verkehrsachsen und den neuen Sporthallen von
Dominique Perrault ein grosstädtisches Ensemble.

Nutzung und Architektur
Die vorgeschlagene Nutzung in der bestehenden Struktur und in den ergänzten
Neubauten beinhaltet schwerpunktmässig Einzelhandel (spezialisiert
auf Sport- und Freizeitartikel) und ein Drei-Stern-Hotel. Cafes und Restaurants
begleiten sinnvollerweise den Nutzungsmix. Die Erreichbarkeit durch den
Kunden und die Erkennbarkeit des Objektes ist streng achsial auf die Landberger
Allee und die S-Bahn ausgerichtet.
Die bestehenden Hallen bilden in ihrer Backsteinarchitektur ein prägendes
Element des Ortes. Sie sollen zusammen mit den ergänzenden Neubauten
die Identität des Ortes steigern.
Die 5-geschossigen torartigen Eingänge des Neubaus geben Antwort
auf die grossmassstäbliche Situation.
Das Hotel geht als Hofgebäude auf die typische Blockrandstruktur
Berlins ein: der Garten kann als Oase auch von Nicht-Hotelgästen
genutzt werden.


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